Die Co-Trainer

Wilma

Jahrgang 2001

Die Reiselustige

Sehr neugierig, geht gerne auf Menschen zu, und testet deren Grenzen. Sie ist eine ganz sensible Eselstute, sehr fein zu führen, im Umgang mit Kindern ganz lieb. Sie geht über Brücken, Treppen, enge Stellen, verschiedene Böden, Hänger…alles kein Problem. Es macht ihr Spaß beschäftigt zu werden, und sie ist sehr beleidigt, wenn sie bei Wanderungen mal nicht mit darf. Sie hat einen sehr flotten Gang, deshalb darf sie meistens vorgehen. Liesel muss dann immer ordentlich auf die Tube drücken.

Liesel

Jahrgang 2004

Die gute Seele

Sie ist sehr besonnen, steht gerne abseits, und ist mit sich und der Welt zufrieden. Sie ist der ruhende Pol für alle in der Herde. Im Umgang ist sie ein absoluter Schatz. Wenn das Frühstücksbuffet zu spät eröffnet wird, ist sie meistens die Erste, die sich beschwert. Beim Wandern hat sie einen seeeeehr langsamen Schritt. Warum soll man sich auch beeilen, wenn man auch langsam ans Ziel kommt. Mit ihr kann man auch alleine losziehen, man braucht allerdings Zeit.

Otto

Jahrgang 2001

Der Sheriff

Unser Mann im Haus. Er wird immer vorgeschickt, wenn den Damen irgendwas nicht so ganz sicher erscheint. Dabei ist er derjenige mit der größten Angst. Im Umgang mit Kinder total brav, auf ihm dürfen auch kleinere Kinder sitzen. Beim Wandern ist er ein Schatz, trägt brav den Rucksack und passt sich dem Tempo an, das durch die anderen vorgegeben wird.


Frieda auf Ibiza 

Jahrgang 2018

Der Schmuggelesel (unsere Azubine)

„Ich würde mir nie ein Eselfohlen nehmen. Sie sind ein halbes Jahr süß und machen dann 10 Jahre Arbeit …“

Jetzt haben wir 10 Jahre Arbeit, und sind jeden Tag froh darüber, dass sie sich in unser Herz geschmuggelt hat. Frieda sollten wir im Auftrag gemeinsam mit unserem Josef, der am selben Hof lebte, kaufen. Vom ersten Augenblick spürte ich eine starke Verbundenheit zu ihr und nach einigen Tagen, die sie noch bei uns stand, wurde mir bewusst, was für eine tolle Eselstute sie ist. Sie hat alles, was man für einen guten Therapieesel benötigt. Sie ist absolut nervenstark und neugierig, dabei aber nie übergriffig. Sie lernt total schnell und es ist einfach nur schön, sie bei ihrer Entwicklung zu beobachten. Wichtig: aufgrund ihres jungen Alters wird sie erst an die therapeutische Arbeit herangeführt. Das heißt für uns, dass sie beobachtet, teilweise auch dazu kommt, aber jederzeit die Möglichkeit hat, sich zurück zu ziehen, und dann nicht bedrängt werden darf. Diese Form des Heranführens an den späteren Einsatz als Therapieesels hat sich im ersten Jahr schon sehr bewährt.

Danke an Christina Tröndlin, dass Du uns diese liebe Maus überlassen hast.

Josef

Jahrgang 2009

Friedas Erziehungsberechtigter

Auf der langen Suche nach einem vierten Esel (nach Lottes Weggang) sind wir mal wieder in Frankreich fündig geworden, diesmal in der Bretagne. Josef ist ein ausgebildeter Kutschenesel, der an einem therapeutischen Bauernhof „arbeitete“. Er kennt deshalb den Kontakt mit beeinträchtigten Menschen, und hat darum auch keine Berührungsängste mit Rollstühlen – also perfekt für uns. Er hat sich mittlerweile gut in die Herde eingelebt, und hat im letzten Jahr schon viele Gruppen und Coachings begleitet.

Er ist bei uns nur in Teilzeit eingesetzt, da er die Rolle des Pflegevaters und Erziehungsberechtigten von Frieda übernommen hat. Deshalb kann er nicht alle Termine der Eselcompany wahrnehmen …

 

Lotte

Jahrgang 2006

Klein, aber Oho!

Leider hat sich Lotte, auch nach fast vier Jahren, bei uns nicht wohlgefühlt. Sie hat zwar brav alles über sich ergehen lassen, war aber durch die wechselnden Gruppen im Dauerstress. Wir haben sie schweren Herzens, aber im Sinne für Lottes Gesundheit, in gute Hände gegeben. Dort darf sie, zum ersten Mal in ihrem Leben, einfach nur ein Familienesel sein. Wir sind traurig, aber auch froh, sie in guten Händen zu wissen. Wir danken ihr für die vielen schönen Momente, die sie uns und den Besuchern geschenkt hat und wünschen ihr alles Gute in ihrem neuen Zuhause.

... und außerdem 

Samson (Großpudel)

Jahrgang 2014

Unser Sonnenschein, er ist einfach nur lieb, wir sind froh, dass wir ihn haben.

Christian Bock

Der gute Geist: Ohne ihn würde es mein Eselprojekt (und diese Seite) nicht geben. Er unterstützt schon seit vielen Jahren alle meine Ideen und versucht mit mir gemeinsam Lösungen zu finden  und umzusetzen. Er unterstützt mich bei Wanderungen und hat mittlerweile auch schon sehr viel über Esel gelernt. Ihm gilt mein größter Dank.